Das Bühnenblog ist nun – so wie es ursprünglich geplant war- als Multi-User-Blog zurück und ich bitte um rege Beteiligung und vor allem um reichlich Werbung. Anders wird aus dem Projekt nie etwas werden, was wirklich schade wäre. Ein schweres Jahr liegt hinter mir und auch für die drei Mitautoren, die mich bei der Gründung unterstützten, hielt das letzte Jahr Überraschungen und Veränderungen bereit, sodass das Bühnenblog in eine etwas längere Pause ging. Für mich war das Bühnenblog in der Form ein Versuch, der keinesfalls gescheitert war. Von jeher war die Öffnung des Blogs angedacht. Nun ist es aber in jeder Hinsicht auf Unterstützung angewiesen und hofft da auf tolle Ideen. Herzlichen Dank an alle, die an das Projekt glauben und mir da immer wieder Mut machen.
Published on 22. Januar 2009 00:51.
Filed under: Allgemeines Tags: bühnenblog, Blog, internet, Theater
Du bist Silvester in Berlin und weißt noch nicht wie du in die lange Nacht einsteigen sollst? Da gibt es hier das Richtige für Dich, denn ich habe diese Karte* zu verschenken:
Jemand Interesse dort hinzugehen? Wär doch Schade drum, den Platz freizulassen. Wenn du selbst keine Lust hast, erzähl es rum, es gibt sicher jemanden, der damit was anfangen kann.
* Im Idealfall bist du Student, Schüler oder anderweitig ermäßigungsberechtigt oder siehst zumindest so aus.
Published on 29. Dezember 2008 18:06.
Filed under: Allgemeines Tags: Berlin, Eintrittskarte, Schimmelpfennig, silvester, Theater
Ihr lest, manch einer wird es ahnen, weniger werden es zu schätzen wissen, ein Liebhaberblog. (Nicht, weil ich fast nur ein Liebhaber, nur einmal ein Partner war, sondern aus ganz anderen Gründen, die hier nichts zur Rolle spielen und sowieso bekannt sein dürften.)
Was niemand ahnte und niemand wußte, ist, dass es zu diesem Blog auch einen Kinofilm gibt. Dieser startet wohl morgen regulär in den Kinos. Ich selbst habe nur durch Zufall davon erfahren. Batz, der einen nicht unwesentlichen Anteil an diesem Blog trägt, hat mich vor ungefähr zwei Monaten auf ein Theaterfestival hingewiesen, das den Namen “Freischwimmer” trägt. Bei genauerem Hinsehen, stieß ich dann auf den Trailer zum gleichnamigen Film. Ich hatte diesen Umstand fast wieder vergessen, wenn ich nicht gerade im Fernsehen daran erinnert worden wäre. Nun habe ich etwas genauer nach diesem Film von Andreas Kleinert recherchiert und erschreckende Parallelen festgestellt. Grotesk, bizarr, märchenhaft, kryptisch; alles Attribute, die ich im Kontext des Films entdeckt habe, die ich aber auch mit diesem Blog in Verbindung bringen kann; ganz abgesehen von der liebevollen Besetzung. Ihr lest also das einzige deutschsprachige Privatblog, dass sich nicht nur den Titel mit einem Kinofilm teilt. Ich werde ihn mir bei Gelegenheit ansehen, mich öffnen und eine Entscheidung treffen. Ich wünsche dem Film in jedem Fall mehr Resonanz – zum Glück sind Blogs darauf nicht angewiesen.
Published on 7. Mai 2008 02:38.
Filed under: Allgemeines Tags: besucher, Blog, freischwimmer, kinofilm, Theater, trailer
Katie Melua läutete es soeben ein. Ich verabschiede mich ins Wochenende und begebe mich in die geheimnisvollen Gründe zweier Theaterbühnen. Im Bühnenblog war in letzter Zeit leider nur wenig Bewegung; die Eindrücke des Wochenendes werden daran hoffentlich zumindest kurzzeitig etwas ändern und generell für Entspannung sorgen, denn im Moment bin ich sehr gespannt. Bis zur Sonntagsmusik und allen viel Sonne.
Published on 25. April 2008 00:19.
Filed under: Allgemeines Tags: abschied, Theater, wochenende
Ich habe mir die Hand abgebunden. Die rechte Hand abgebunden mit dem Haarband, das ich seit kurzem trage, seit dem Zeitpunkt, an dem mir meine Haare in die Stirn hingen. Das Stirnband hing eines Morgens einfach da, neben dem Spiegel, in den ich nur noch sporadisch schaue; es hing gewiss schon länger dort, es fiel mir nur nie auf; erst an jenem Morgen. Seitdem trage ich es oft, eigentlich ständig – außer bei ganz wichtigen Terminen. Diese nehmen aber ab: Ich war schon lange nicht mehr beim Friseur. Ich verlottere, schaffe gar nichts mehr. Nun habe ich mir die Hand abgebunden, sie wird ganz taub und ich spüre sie nicht mehr. Sie ist so ein beschriebenes Fremdkörperteil aus dem letzten Stück. Vergessen Sie mein erstes Stück; begeben wir uns lieber auf Spurensuche. Ich vermisse ihn nämlich! Ich vermisse: FRANZ.
Published on 14. März 2008 01:37.
Filed under: Fragment Tags: drama, Erzähltes, Fragment, prolog, Theater