vorletzter Beitrag ist ein gedicht

Ich du Es :begehren: Zeit
verloren, benommen, Geworfenheit-

einsam in wenigen sekunden,
Vielheit der unsicheren stunden’.

Beklommen haftet die Kleidung am Leib.
wir sehen: Nacktheit in geblümtem kleid.

Liebe – Stärke – Verletzbarkeit,
Vereint. verneint!
Bereit?

Die Entscheidung ist gefallen…

leicht fällt es nicht, doch es wird hier ganz gravierende Veränderungen geben. Aus Rücksicht auf die Weihnachtszeit, in der man ja doch irgendwie der Heimlichkeit gegenüber verpflichtet ist, hier nun vorerst nur die Floskel: “Demnächst mehr…”

Der Puls flacht ab, Pinif pfeift aus dem letzten Loch. Wann kommt der nächste Zug? Es werden neue Gleise verlegt. Benutzen Sie den Schienenersatzverkehr!

besser man schreibt nichts,

wenn man angst vor der leere hat. wenn überwindung notwendig ist, sollte man sich vielleicht erst gar nicht zwingen. mir gelingt es (noch) nicht mich soweit zu überwinden, eine maus aus der falle zu befreien. im winter kommen die mäuse ins haus, das ist auf dem land unvermeidbar. man arrangiert sich, hauptsache man begegnet sich nicht. trotzdem stellt man fallen auf, die die mäuse ganz routiniert umgehen. jeder erfüllt seine rolle. das klingt ganz nach sartre und mir gelingt es erst heute, diesen zusammenhang zu sehen. ein studium der philosophie benötigt dagegen noch viel mehr zeit. landet doch einmal eine maus in der falle, meist weil sie ihren schwanz nicht unter kontrolle hatte, gelingt es mir nicht, oder nur mit werkzeug und auch nur, wenn ich alleine bin, die maus zu entsorgen. ein jeder mensch braucht pausen um sich zu orientieren. erst vor kurzem fing die alte katze zwei mäuse an einem tag. über die zweite hat sie sich so gefreut, dass sie spielend mit ihr durchs haus tobte – ich war mit ihr allein. das mäuseherz lag unter der bank. meine reaktion, wie die katze mit der maus hinter mir herlief, viel zu peinlich zu erzählen….

ich schreibe diese zeilen aus einem ganz anderen grund, nämlich zur allgemeinen be(un)ruhigung. ich werde nicht aufhören mit der bloggerei. schon bald soll es weitergehen.

vielleicht nicht hier, sondern an einem anderen ort, das ist noch nicht entschieden.

angst vor neuem oder mut zur veränderung? ich jedenfalls bin bereit, neue wege zu beschreiten…

Phoenix

B|WARE:
Des Phoenix Schwingen über Afrika,

auferstanden aus den Höhlen
[Iden des März]!

Ka|ta|komben der Nacht,
Ruinen der Macht.

Gefahr lauert;
Feuerstürme bersten das Land.

Gewahr dem Liebsten Unterstand:

Theos schwingt sich den Felsen empor.
Zeus schaut aus dem Himmelstor;

er|trank [...]

Zäsur

Es muss und es wird hier Veränderungen geben…

Wer ist denn eigentlich noch da? Meldungen erbeten… Beschwerden wären verständlich, immerhin habe ich einen Hochzeitsbericht versprochen und werde das Versprechen nicht einhalten. Ich danke aber bei Gelegenheit all denen ganz persönlich, die mich unterstützt und mir egal wie geholfen haben. Ich würde gerne wieder näher zusammenrücken, merke aber auch, wie es kälter wird im Land. Ich weiß nicht: Ich sollte mit Nietzsche sagen: Der [sic!] Blog ist tot!

Vielleicht wird es hier philosophischer, abstruser und wieder viel persönlicher….vielleicht kommt aber auch alles anders. Abwarten. Melden. Inspirieren!

Ein Blog ist immer auch Interaktion. Eine Herausforederung, der ich nicht mehr widerstehen kann!