Manch einer schwätzt zuviel, weil er noch niemanden gefunden hat, mit dem er schweigen kann.
(nach David Albahari: Die Ohrfeige. Frankfurt/Main 2007, S. 39)
Persönlicher geht es nun wirklich nicht….
Manch einer schwätzt zuviel, weil er noch niemanden gefunden hat, mit dem er schweigen kann.
(nach David Albahari: Die Ohrfeige. Frankfurt/Main 2007, S. 39)
Weit weg hat es uns getrieben. Von Aufgabe war die Rede. Neuerfindung stand im Raum.
Nichts da!
Ich habe erkannt: Dieses Blog muss genau hier beginnen….es dokumentiert mein Leben und: persönlicher geht es nun wirklich nicht.
Das Blog wurde radikal entschlackt und wird fortan nur noch mit den drei Kategorien “Allgemeines”, “Erzähltes” und “Vertrautes” fortgeführt; den Rest erledigen #hashtags. Fundstücke, Videos und Bilder werden ausgelagert, letztere wird es hier aber auch immer wieder einmal geben. Bilder sind unverzichtbar. Wie Musik; aber die gibt’s nur selten.
An angel in the sky with axes as wings. Lay side by side in the darkest night. A black sheep is screaming some ordinary words, loudly.
“Wenn nicht später, wann dann?”, … … …….. .
Immerhin habe ich noch einmal durchgewischt. Es beginnen die besinnlichen Tage – turbulent. Das Jahr geht zu Ende, für manch einen gar ein Jahrzehnt. Worauf blickt man nur zurück?
Nur auf Trümmer oder Scherben des Glücks? Es war kein schlechtes Jahr, es passierte kein Unglück. Träge, dröge war es, wie das ganze Jahrzehnt. Wir erlebten einen wundervollen Tag zur Hochzeit meines Bruders. Ich freue mich auf die Geburt der kleinen Unbekannt, die Hochzeit, die ich bezeugen darf. (Gefragt an einem Strand auf Usedom.) Am Meer schaut man auf die Wellen. Ins Nichts, doch nicht zurück.
Wenn überhaupt, fängt man zu träumen an.
Wir schreiben den Beitrag #1601 @pinif.de
Die Herzlinie läuft eben. Du kennst dieses Piepen aus zahlreichen Filmen. Es ist soweit: Der Freischwimmer ist versunken. Abgetaucht. Gestorben. Vergangenheit.
Er entdeckt eine neue Welt – längst kein Paradies mehr, doch eine ganz neue, andere Welt.
Es ist alles so ungewohnt, doch neu und spannend, aber irgendwie auch vertraut. Dieses Blog liegt in Trümmern, eine Wiederholung, -belebung erschien nach dem Verlust des Vaters nicht mehr als angebracht. ‘Jawohl, der Vater ist tot!’, schrie Nietzsche solange ins rechte Ohr, bis dieses Pfeifen auf der Herzlinie begann. Der Beginn der Zäsur, der Anfang vor’m Ende: Und dann kam die Angst, DaVinci zog den Stecker aus der Dose.
Ihr Auftrag:
“Frau Dwarsloeper bitte loeschen Sie!”
[Doch wenn möglich nicht vor Ende nächsten Jahres...]
Begleitet mich!
Tschüß!