besser man schreibt nichts,

wenn man angst vor der leere hat. wenn überwindung notwendig ist, sollte man sich vielleicht erst gar nicht zwingen. mir gelingt es (noch) nicht mich soweit zu überwinden, eine maus aus der falle zu befreien. im winter kommen die mäuse ins haus, das ist auf dem land unvermeidbar. man arrangiert sich, hauptsache man begegnet sich nicht. trotzdem stellt man fallen auf, die die mäuse ganz routiniert umgehen. jeder erfüllt seine rolle. das klingt ganz nach sartre und mir gelingt es erst heute, diesen zusammenhang zu sehen. ein studium der philosophie benötigt dagegen noch viel mehr zeit. landet doch einmal eine maus in der falle, meist weil sie ihren schwanz nicht unter kontrolle hatte, gelingt es mir nicht, oder nur mit werkzeug und auch nur, wenn ich alleine bin, die maus zu entsorgen. ein jeder mensch braucht pausen um sich zu orientieren. erst vor kurzem fing die alte katze zwei mäuse an einem tag. über die zweite hat sie sich so gefreut, dass sie spielend mit ihr durchs haus tobte – ich war mit ihr allein. das mäuseherz lag unter der bank. meine reaktion, wie die katze mit der maus hinter mir herlief, viel zu peinlich zu erzählen….

ich schreibe diese zeilen aus einem ganz anderen grund, nämlich zur allgemeinen be(un)ruhigung. ich werde nicht aufhören mit der bloggerei. schon bald soll es weitergehen.

vielleicht nicht hier, sondern an einem anderen ort, das ist noch nicht entschieden.

angst vor neuem oder mut zur veränderung? ich jedenfalls bin bereit, neue wege zu beschreiten…

2 Kommentare »

  1. r|ob sagt:

    Neuer Weg ja – weg, nein…

  2. Tobias sagt:

    Auf seltsame Weise klingen deine Worte vertraut für mich. Ich bin gespannt wohin dich der Kammerjäger in dir trägt…

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Schweigen

Manch einer schwätzt zuviel, weil er noch niemanden gefunden hat, mit dem er schweigen kann.
(nach David Albahari: Die Ohrfeige. Frankfurt/Main 2007, S. 39)

0815

Die Sonne scheint diffus durch die Lamellen auf den Schreibtisch. Atem wirbelt Staub auf, der im Gegenlicht Romantik versprüht. Sprache konstruiert eine neue Wirklichkeit. Performanz. Austins Sprechakttheorie und ein Knoten, der nicht platzt. Unter dem Tisch eine Pfütze, die Beine zunächst taub, fielen ab, würde man sich auch nur einen Iota bewegen. Lähmung. Urin plätschert erst langsam – sammelt er sich zu einem reißenden Bach.

Schlotternde Boote aus schwerem Metall. Eine Armada stinkenderRaupen zieht in den Kampf. Fehler über Fehler zerstören alles. Die Lähmung dauert an und doch hat sich alles verändert. Ein Leben läuft immer weiter, bis zum Tod.

into the sky (with no rainbow)

above the heads is a milky way,
in hearts only a simply beat,

the stars are glowing,
the beastly screams,
our hearts ain’t bleeding:

together we had mostly fun.

Reanimation! (Neuanfang)

Weit weg hat es uns getrieben. Von Aufgabe war die Rede. Neuerfindung stand im Raum.
Nichts da!

Ich habe erkannt: Dieses Blog muss genau hier beginnen….es dokumentiert mein Leben und: persönlicher geht es nun wirklich nicht.

Das Blog wurde radikal entschlackt und wird fortan nur noch mit den drei Kategorien “Allgemeines”, “Erzähltes” und “Vertrautes” fortgeführt; den Rest erledigen #hashtags. Fundstücke, Videos und Bilder werden ausgelagert, letztere wird es hier aber auch immer wieder einmal geben. Bilder sind unverzichtbar. Wie Musik; aber die gibt’s nur selten.

rapes suicide in spire ration

speech with living death
whore carnivore
before u get
sleepless night. life without death.
there’s a straight guy suffering…looking…sky.
..cloudily cut everytime happy….
beware!

poem above.
luckay k´little.