wenn man angst vor der leere hat. wenn überwindung notwendig ist, sollte man sich vielleicht erst gar nicht zwingen. mir gelingt es (noch) nicht mich soweit zu überwinden, eine maus aus der falle zu befreien. im winter kommen die mäuse ins haus, das ist auf dem land unvermeidbar. man arrangiert sich, hauptsache man begegnet sich nicht. trotzdem stellt man fallen auf, die die mäuse ganz routiniert umgehen. jeder erfüllt seine rolle. das klingt ganz nach sartre und mir gelingt es erst heute, diesen zusammenhang zu sehen. ein studium der philosophie benötigt dagegen noch viel mehr zeit. landet doch einmal eine maus in der falle, meist weil sie ihren schwanz nicht unter kontrolle hatte, gelingt es mir nicht, oder nur mit werkzeug und auch nur, wenn ich alleine bin, die maus zu entsorgen. ein jeder mensch braucht pausen um sich zu orientieren. erst vor kurzem fing die alte katze zwei mäuse an einem tag. über die zweite hat sie sich so gefreut, dass sie spielend mit ihr durchs haus tobte – ich war mit ihr allein. das mäuseherz lag unter der bank. meine reaktion, wie die katze mit der maus hinter mir herlief, viel zu peinlich zu erzählen….
ich schreibe diese zeilen aus einem ganz anderen grund, nämlich zur allgemeinen be(un)ruhigung. ich werde nicht aufhören mit der bloggerei. schon bald soll es weitergehen.
vielleicht nicht hier, sondern an einem anderen ort, das ist noch nicht entschieden.
angst vor neuem oder mut zur veränderung? ich jedenfalls bin bereit, neue wege zu beschreiten…
Neuer Weg ja – weg, nein…
Auf seltsame Weise klingen deine Worte vertraut für mich. Ich bin gespannt wohin dich der Kammerjäger in dir trägt…
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